Anti-Piraterie-Einsatz

Anti-Piraterie-Einsatz

Operation "Atalanta"

Eine Seekarte zeigt das Einsatzgebiet der Marine am Horn von Afrika

Einsatzgebiet am Horn von Afrika. Somalia gehört zu den größten Krisengebieten weltweit. Seit 2008 beteiligt sich Deutschland an der Anti-Piraterie-Mission der Europäischen Union. Diese erste maritime Mission der Europäischen Union heißt Operation "Atalanta".

Einsatzgebiet am Horn von Afrika. Somalia gehört zu den größten Krisengebieten weltweit. Seit 2008 beteiligt sich Deutschland an der Anti-Piraterie-Mission der Europäischen Union. Diese erste maritime Mission der Europäischen Union heißt Operation "Atalanta".

Fregattenkapitän Achim Winkler gibt der Presse Auskunft zum Anti-Piraterie-Einsatz der Deutschen Marine. Die Operation Atalanta wurde am 22. Mai 2014 durch den Deutschen Bundestag um ein weiteres Jahr bis zum 31. Mai 2015 verlängert.

Begleitschutz einer Fregatte der Deutschen Marine für ein WFP-Schiff. Vorrangig werden Schiffe des Welternährungsprogramms (WFP) mit Hilfsgütern für Somalia geschützt. Die humanitäre Hilfe durch Lieferungen des Welternährungsprogramms erfolgt zu 90 Prozent auf dem Seeweg.

Die Europäische Union verfolgt mit dieser Operation das Ziel, die Piraten am Horn von Afrika und im Seegebiet bis zu 500 Seemeilen vor der Küste Somalias und seiner Nachbarländer die Seeräuberei einzudämmen.

Überwachung der Gebiete auch mit dem Einsatz von Gewalt: Ein Schuss vor den Bug soll die Piraten abzuschrecken.

Die Piraten geben ihren bewaffneten Raubüberfall auf.

Die Piraten werden auf die Fregatte gebracht. Bis Mitte 2011 konnten über 100 Piraten sowie der Piraterie verdächtige Personen in Gewahrsam genommen und hauptsächlich an Kenia aber auch an den Inselstaat Seychellen ausgeliefert werden.

Stand: 23.02.2016, 16:35 Uhr

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