Serienmörder

Serienmörder

Die bekanntesten Verbrecher im Film

Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter trägt im Film 'Roter Drache' eine Gesichtsmaske mit Beißschutz.

Dr. Hannibal Lecter ist die bekannteste und faszinierendste Kunstfigur eines Serienmörders: kultiviert, höflich, abgrundtief böse. Sein Markenzeichen: Er verspeist seine Opfer. Erdacht hat ihn der US-Amerikaner Thomas Harris, der vier mittlerweile verfilmte Bücher über Lecter schrieb: "Roter Drache" (1981, verfilmt 1986 und 2002), "Das Schweigen der Lämmer" (1988, verfilmt 1991), "Hannibal" (1999, verfilmt 2001) und "Hannibal Rising" (2006, verfilmt 2007). In den ersten drei Filmen verkörpert Anthony Hopkins den Kannibalen Lecter.

Dr. Hannibal Lecter ist die bekannteste und faszinierendste Kunstfigur eines Serienmörders: kultiviert, höflich, abgrundtief böse. Sein Markenzeichen: Er verspeist seine Opfer. Erdacht hat ihn der US-Amerikaner Thomas Harris, der vier mittlerweile verfilmte Bücher über Lecter schrieb: "Roter Drache" (1981, verfilmt 1986 und 2002), "Das Schweigen der Lämmer" (1988, verfilmt 1991), "Hannibal" (1999, verfilmt 2001) und "Hannibal Rising" (2006, verfilmt 2007). In den ersten drei Filmen verkörpert Anthony Hopkins den Kannibalen Lecter.

Die berühmteste Szene des Hitchcock-Filmes "Psycho" dauert zwei Minuten. Fast jeder kennt sie: Die Sekretärin Marion Crane (Janet Leigh) wird unter der Dusche ermordet – vom schizophrenen Serienmörder Norman Bates. Der Dreh dauerte fast eine ganze Woche, ein Drittel der Gesamtdrehzeit von Schauspielerin Janet Leigh. Obwohl die Messerstiche nicht direkt zu sehen sind, wirkt die Szene auch heute noch furchteinflößend und realistisch. Als Vorlage des Filmes von 1960 diente der gleichnamige Roman von Robert Bloch.

Als Jack the Ripper ist ein Serienmörder bekannt geworden, der 1888 in London vermutlich fünf Prostituierte ermordete und verstümmelte. Er wurde nie gefasst. Die Verfilmung "Jack the Ripper – Der Dirnenmörder von London" (1976) beruht lose auf diesem Fall. Der exzentrische Schauspieler Klaus Kinski spielt einen Arzt, der sich tagsüber aufopfernd um seine Patienten kümmert und nachts Prostituierte ermordet.

Ein Serienmörder jagt Menschen mit besonderen Tätowierungen, zieht ihnen die Haut ab und verkauft diese nach Japan. Der deutsche Film "Tattoo" (2002) ist ziemlich blutrünstig und erinnert an große amerikanische Vorbilder wie "Das Schweigen der Lämmer" und "Sieben".

Die Figur des nicht sprechenden Michael Myers mit seiner weißen unheimlichen Maske macht den Erfolg der "Halloween"-Reihe aus. Zwischen 1978 und 2009 kamen zehn "Halloween"-Verfilmungen in die Kinos. Michael Meyers dürfte realistischerweise schon längst nicht mehr mitspielen. Er wurde unter anderem erschossen, verbrannte und fiel von einem fahrenden Auto. Doch in jeder neuen Verfilmung ist Myers wieder da.

Der US-amerikanische Film "Zodiac – Spur des Killers" (2007) beruht auf wahren Tatsachen. In den 1960er Jahren jagen Ermittler im Großraum San Francisco einen Serienmörder, der unter dem Namen Zodiac Briefe an Journalisten schickt. Er erwähnt darin Details, die nur der Mörder oder die Polizei wissen können. Der Fall wurde bis heute nicht restlos aufgeklärt.

Deutsche Thriller sind selten erfolgreich – "Anatomie" (2000) mit Franka Potente war es. Die international bekannte Schauspielerin mimt die ehrgeizige Medizinstudentin Paula, die den "Antihippokraten" auf die Spur kommt. Diese fiktive Vereinigung stellt sich gegen den hippokratischen Eid und nimmt Menschenversuche zum Zwecke der Forschung in Kauf. Ein Kommilitone von Paula seziert seine Opfer bei vollem Bewusstsein.

Der US-amerikanische Film "Monster" (2003) hat einen realen Hintergrund: Die Prostituierte Aileen Wuornos erschießt ihre Freier – den ersten, weil er sie vergewaltigen will, die folgenden, um sie auszurauben. Wuornos wurde 2002 in Florida hingerichtet. In dieser Verfilmung spielt das ehemalige Model Charlize Theron die Serienmörderin – und ist nach einer großartigen Leistung der Maske kaum wiederzuerkennen.

"Frenzy" ist der vorletzte Film von Großmeister Alfred Hitchcock, der dafür 1972 aus den USA wieder nach Großbritannien zurückkehrte. Die Story: Ein Serienmörder vergewaltigt in London Frauen und erwürgt sie danach mit einer Krawatte. Der Zuschauer weiß schon zu Beginn, wer der Täter ist. Der Film bleibt trotzdem spannend, weil ein Unschuldiger verhaftet wird und der wahre Schuldige weiter morden kann.

Die US-amerikanische Horrorthriller-Filmreihe "Saw" (seit 2004) handelt von einem krebskranken Serienmörder. Er foltert seine Opfer auf grausame Art, um sie zu lehren, ihr Leben zu schätzen. "Saw" bedeutet auf Deutsch "Säge".

Stand: 02.07.2018, 15:29 Uhr

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