Kleinunternehmer in Westafrika

Kleinunternehmer in Westafrika

Ein Streifzug durch Märkte in Nigeria und Burkina Faso. Wie sieht die Schattenwirtschaft aus, wie ihre Händler?

Müllkippe in Lagos

Ein Lkw holt von den Müllsammlern (Pickern) auf einer Müllkippe in Lagos gesammeltes Papier ab. Daraus werden Toilettenpapier und Servietten gemacht. Lagos ist mit mehr als 18 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Nigeria.

Ein Lkw holt von den Müllsammlern (Pickern) auf einer Müllkippe in Lagos gesammeltes Papier ab. Daraus werden Toilettenpapier und Servietten gemacht. Lagos ist mit mehr als 18 Millionen Einwohnern die größte Stadt in Nigeria.

Müllpflücker, sogenannte Picker, durchsuchen den Müll nach brauchbarem Material wie Gummi, Eisen, Aluminium und Kupfer.

Verkauft wird Brauchbares informell auf Märkten wie dem Oshodi Markt in Lagos.

US-Autor Robert Neuwirth beschäftigt sich eingehend mit der informellen Wirtschaft in Westafrika und tauscht sich mit den Händlern aus - hier mit einem Händler für DVD-Player auf dem Oshodi Markt in Lagos. Was chaotisch aussieht, ist straff organisiert.

Bei seinen Recherchen hat Neuwirth auch die Schneiderin Mariam Bambara aus Burkina Faso kennengelernt. Sie konnte einen der begehrten Kredite ergattern und baut damit ihr Geschäft aus.

Nicht nur die Großen wurschteln sich nach "System D" durch in Nigeria und Burkina Faso. Schon die Kleinsten lernen früh zu improvisieren und bauen sich ihr Spielzeug selbst. Hier ist es ein Kicker.

Stand: 25.11.2016, 15:00 Uhr

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