Syrien

Syrien

Das kulturelle Erbe

Innenhof der Umayyaden-Moschee in Damaskus.

Die Umayyaden-Moschee in Damaskus gilt als eine der ältesten Moscheen der Welt. Sie wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts erbaut.

Die Umayyaden-Moschee in Damaskus gilt als eine der ältesten Moscheen der Welt. Sie wurde zu Beginn des 8. Jahrhunderts erbaut.

Die Wüstenfestung Qasr al-Heir ash-Sharqi diente den Umayyaden-Herrschern als Rückzugsort. Sie entstand Anfang des 8. Jahrhunderts.

Die Überreste der antiken Oase Palmyra sind ein Weltkulturerbe und waren vor dem Bürgerkrieg ein touristischer Anziehungspunkt. 2015 wurden Teile der Stadt von IS-Truppen zerstört.

Aleppo wird seit dem 3. Jahrtausend vor Christus bewohnt. Eines der Wahrzeichen ist die auf einem Hügel gelegene Zitadelle inmitten der Altstadt.

Große Teile Syriens sind Wüstengebiete. Typisch für die Gegend sind die ausgetrockneten Flussläufe, die Wadi. Hier ist das Wadi Cham zu sehen, das sich durch die Basaltwüste Safa zieht.

Je weiter man sich von der Mittelmeerküste entfernt, desto trockener und spärlicher wird die Vegetation.

Um die Wasserversorgung zu erleichtern, wurde der Euphrat an mehreren Stellen gestaut. Im Hintergrund ragt der Berg Jebel Aruda empor.

Der Suk in Damaskus war einer der größten und vielfältigsten Basare der arabischen Welt. Seit dem Beginn des Bürgerkriegs ist das Angebot allerdings stark eingeschränkt.

Dieser Grabbau in der Nähe von Tartus wurde zur Zeit der Phönizier zwischen dem 4. und 2. Jahrhundert vor Christus erbaut.

Während der Kreuzzüge errichteten europäische Ritter mehrere Burgen in Syrien. Die Burg Qalaat Markab in der Nähe von Banyas entstand nach 1118.

Auch der Krak des Chevaliers wurde ursprünglich von Kreuzrittern erbaut. Die Burg wurde während der französischen Mandatszeit nach dem Ersten Weltkrieg umfassend saniert. Später ernannte die Unesco das Bauwerk zum Weltkulturerbe.

Zwischen dem 1. und dem 7. Jahrhundert nach Christus entstanden etwa 700 Siedlungen im Hügelland Nordsyriens. Sie erlebten ihre Blüte in der spätrömischen und frühbyzantinischen Zeit, wurden aber aus nicht erwiesenen Gründen bis zum 9. Jahrhundert vollständig verlassen. Heute werden sie "Tote Städte" genannt.

Stand: 29.08.2016, 15:27 Uhr

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