London

London

Eine Entdeckungsreise in der Weltstadt

Ein Gebäude mit vielen Säulen vor dem Eingang, dahinter sieht man blauen Himmel, davor Touristen, die im Halbschatten auf kleiner Mauer sitzen und ausruhen

Das British Museum ist eines der bedeutendsten Museen der Welt. Es wurde 1753 gegründet und birgt Schätze aus vielen Jahrtausenden. Aber auch andernorts hat die Kunststadt London einiges zu bieten: Es gibt zahlreiche spannende Museen, zum Beispiel die National Gallery, das Tate Modern oder viele kleinere Galerien, über die man unbedingt besuchen sollte. Der Eintritt in die meisten Museen in London ist frei.

Das British Museum ist eines der bedeutendsten Museen der Welt. Es wurde 1753 gegründet und birgt Schätze aus vielen Jahrtausenden. Aber auch andernorts hat die Kunststadt London einiges zu bieten: Es gibt zahlreiche spannende Museen, zum Beispiel die National Gallery, das Tate Modern oder viele kleinere Galerien, über die man unbedingt besuchen sollte. Der Eintritt in die meisten Museen in London ist frei.

Flohmärkte und andere Märkte gehören zum Londoner Stadtbild. Nördlich der Innenstadt beeindruckt der Camden Market, der insgesamt aus sechs Märkten besteht. Vor allem junge Leute bevölkern den Markt am Wochenende, um Kunsthandwerk, Mode, Bücher und Antikes zu ergattern. Ein Tipp ist der Besuch in der Woche, denn auch wochentags haben viele der Stände und Läden geöffnet – und dann ist es weniger voll.

Das London Eye ist mit 135 Metern Höhe das größte Riesenrad der Welt. Es fährt langsam und braucht eine halbe Stunde, um sich einmal um sich selbst zu drehen. Doch es ist fortwährend ohne Zwischenstopp in Bewegung. Das Rad bietet einen wunderbaren Blick über die Stadt, auf die Themse und auf alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Bei gutem Wetter kann man von oben bis zu 40 Kilometer weit sehen.

Im traditionsreichen Einkaufsparadies Harrods bekommt man alles, was das Herz begehrt. Neben einer ausgezeichneten Feinkostabteilung, einem Café und einer Bank gibt es Lederartikel, Designer-Kleidung und vieles mehr in einem wunderbaren Ambiente. Schon 1849 eröffnete Henry Charles Harrod ein kleines Lebensmittelgeschäft, das später zu dem großen Kaufhaus Harrods expandierte. Wer anderweitig nach britischer Manier einkaufen möchte, findet auch bei Fortnum & Mason, Selfridges oder Marks & Spencer ein gutes Angebot.

Immer gleich, aber immer eindrucksvoll: Die Wachablösung Changing of the Guard direkt vor dem Buckingham Palace. Die Wachen in ihren eindrucksvollen Uniformen mit Bärenfellmütze geben und befolgen Kommandorufe, spielen Marschmusik und übergeben an die nächste Wachmannschaft. Ist die Queen im Palast anwesend, stehen noch mehr Wachen bereit als sonst.

Der monumentale Kuppelbau von Saint Paul's Cathedral beeindruckt schon durch sein Äußeres. Doch auch ein Blick in die Kathedrale lohnt sich, obwohl er wie in den meisten Kirchen Londons kostenpflichtig ist. Sehr beeindruckend ist die Besichtigung der Kuppel, die über dem Mittelkreuz von acht wuchtigen Bögen getragen wird. Man kann sich in die imposante Kuppel hineinbegeben, die nach der Peterskirche in Rom die zweitgrößte der Welt ist und einen tollen Blick über die Stadt genießen. Eine witzige Besonderheit ist die ungewöhnliche Akustik in der Flüstergalerie, in der geflüsterte Worte einen sehr weiten Weg zurücklegen.

Kein Gebäude ist seit über 900 Jahren so eng mit der britischen Geschichte verbunden wie der London Tower. Er ist eine der vier Stätten in London, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Man kennt den Tower als Kerker und blutige Hinrichtungsstätte, doch er ist auch eine Schatzkammer, denn hier werden die Kronjuwelen aufbewahrt. Die 37 königlichen Leibgardisten, die den Tower bewachen und dort auch wohnen, werden im Volksmund liebevoll Beefeaters genannt – nach den ungeheuren Mengen an Fleisch, die ihnen aufgrund ihrer herausragenden Position auch in schlechten Zeiten gegönnt waren. Sie sind auch die Meister der Raben, die aus Tradition ebenfalls im Tower leben.

Der berühmte Uhrenturm Big Ben ragt mit 106 Metern über die Houses of Parliament. Zu jeder vollen Stunde schlägt die 14 Tonnen schwere Glocke. Die Uhr selbst ist die größte Großbritanniens, ihre Zifferblätter haben jeweils einen Durchmesser von siebeneinhalb Metern. Seit die Uhr 1859 zu laufen begann, soll sie fast ununterbrochen auf die Sekunde genau gehen.

Der Besuch in einem englischen Pub gehört zu London und sollte daher im London-Programm enthalten sein. Hier trinkt man, aber hier isst man auch typisch englische Gerichte, die nicht viel mit der Londoner Kochkultur gemeinsam haben, die sich zur Sterneküche wandelt. Viele Engländer verbringen im Pub ihre Pause und nehmen ein Mittagessen ein. Das Essen ist größtenteils traditionelle Hausmannskost, und keine Angst: Es schmeckt!

Wenn die Lichter ausgehen, hat London seinen ganz besonderen Reiz. Viele der beeindruckenden Gebäude werden nachts angestrahlt und festlich beleuchtet. Und auch Nachtschwärmer, die Kneipen, Konzerte und Discos lieben, finden in London ein Paradies an Auswahlmöglichkeiten. Denn die Zeiten, als Pubs um 23 Uhr geschlossen wurden und die Menschen danach nach Hause gingen, sind vorbei – in London lässt sich die Nacht zum Tag machen. Das  Veranstaltungsangebot entnimmt man am besten den Tageszeitungen oder dem wöchentlich erscheinenden Stadtmagazin "Time out".

Bei den vielen Sachen und Orten, die es in der quirligen Hauptstadt zu besichtigen gibt, sollte man auch an Ruhepausen denken. In London gibt es viele nette Cafés und Orte, an denen man ausspannen und ein wenig ins Flair der Stadt eintauchen kann. Nach Belieben gehört hierzu natürlich auch die gute englische Tasse Tee mit Gebäck oder eine der vielen Leckereien, die von überall auf der Welt ihren Weg nach London gefunden haben.

Die grünen Oasen in der Stadt finden sich überall. Ein Picknick im Park gehört in London einfach dazu. Am besten kauft man auf einem der zahlreichen Märkte sein Essen ein und macht es sich dann auf einer ruhigen Grünfläche gemütlich. Wer genügend Zeit hat oder sowieso etwas abseits wohnt, der sollte auch die etwas zentrumsferneren Parks besuchen. Richmond Park etwa ist ein Naturreservat. Hier sieht man Hirsche und Rehe, kann im Frühling ganze Plantagen von Azaleen bewundern oder zwischen den steinalten Bäumen spazieren gehen.

Stand: 10.10.2018, 09:27 Uhr

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