Höhlenrettung

Höhlenrettung

Der Höhlenforscher Johann Westhauser erleidet am 8. Juni 2014 in 1000 Metern Tiefe trotz Helm eine schwere Kopfverletzung. Er ist nicht mehr in der Lage, die Riesending-Schachthöhle aus eigener Kraft zu verlassen. Ein weiteres Mitglied der Forschungsexpedition kann nach zehn Stunden Aufstieg die Bergwacht informieren. Darauf folgt eine spektakuläre Rettungsaktion: Nach 12 Tagen Bangen bringen die Höhlenretter den Verunglückten ans Tageslicht.

Versorgungshubschrauber der Bundes- und Landespolizei

Versorgungshubschrauber der Bundes- und Landespolizei sorgen für Nachschub an Material und Lebensmitteln und transportieren die Helfer zur Unglücksstelle.

Versorgungshubschrauber der Bundes- und Landespolizei sorgen für Nachschub an Material und Lebensmitteln und transportieren die Helfer zur Unglücksstelle.

Insgesamt sind 728 Einsatzkräfte aus fünf Ländern an der Rettungsaktion beteiligt.

Extreme Bedingungen für die Retter fordern präzise Planung: In der Höhle ist es um die vier Grad kalt. Zudem ist es mit 98 Prozent Luftfeuchtigkeit sehr nass.

Lagebesprechung auf dem Bergplateau in 1800 Metern Höhe.

Bei der tagelang andauernden Rettungsaktion kommen die Helfer an ihre Grenzen.

Bis zum Höhleneingang ist für das Einsatzteam eine 300 Meter hohe Steilwand zu überwinden.

Wie ein gut verschnürtes Paket wird Johann Westhauser auf einer Spezialtrage Richtung Tageslicht transportiert.

Endlich geschafft! Oben angekommen, behält der Verletzte den Helm und den Augenschutz auch weiterhin an, um ihn vor einem Rettungskollaps zu bewahren.

Die letzten Meter: Mit einem Hubschrauber der Bundespolizei wird Johann Westhauser in die Klinik Murnau geflogen.

Erleichterung und Freude: Das internationale Rettungsteam applaudiert. Fast zwei Wochen haben alle rund um die Uhr erfolgreich zusammengearbeitet.

Stand: 22.12.2017, 12:00 Uhr

Darstellung: