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Schönheit der Alpen

Im Dezember 2018 starteten der Südtiroler, der Deutsche und der Österreichische Alpenverein die gemeinsame Kampagne "Unsere Alpen". Ziel der Kampagne: einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wie einzigartig, vielfältig und wertvoll die Alpen sind – und dass dieser Natur- und Kulturraum massiv bedroht ist. Unter anderem durch die Klimaerwärmung, die Ausweitung der Skigebiete und dem Umbau der Alpen in einen Freizeitpark. Zugleich sind die Alpen von Abwanderung bedroht. Die Botschaft der Alpenvereine: "Die Alpen sind schön. Noch. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen."

Almen sind einzigartige Kulturlandschaften

Die Alpen wurden über Jahrhunderte von den Bergbauern zu einer Kulturlandschaft umgebaut. So entstanden auch die Almen, Bergweiden, die während der Sommermonate genutzt wurden. Die Almwirtschaft prägt das Landschaftsbild großer Teile der Hochgebirge in Europa. Doch immer mehr Bauern geben die mühsame Almwirtschaft auf. Wissenschaftler warnen vor den Folgen der Entwicklung für den Alpenraum.

Porträt Sölden

Mit dem Bau der Passtrassen und Autobahnen durch die Alpen wuchs der Handel im alpenländischen Raum und das Verkehrsaufkommen. Entlang der Hauptverkehrsadern entstanden städtische Strukturen. Auch der aufkommende Fremdenverkehr – vor allem ab den 1950er Jahren – veränderte die alpenländische Kultur. Wie sehr, zeigt das Beispiel Sölden.

Umbau der Alpen in einen Rummelplatz

In den Alpen sind die Gästezahlen im Winter rückläufig. Deshalb setzen einige Alpenregionen zunehmend auch auf den Sommertourismus als Alternative zum Wintersport. Doch wer bei dem Angebot an beschauliche Wanderwege denkt, wird überrascht sein. Die Einzigartigkeit der Alpenlandschaft dient hier nur noch als Kulisse für Eventparks.

Valle Maira

Die Südwestalpen gehören zu den Regionen in den Alpen, die von der Abwanderung der Menschen am meisten betroffen sind. Die verlassenen Dörfer verfallen und die Täler verbuschen. Die einst von den Bergbauern kultivierte Landschaft geht so verloren. Um die Abwanderung zu stoppen und Menschen wieder in die Täler zu bekommen, müssen die bedrohten Regionen für Einwohner und Touristen attraktiver werden. Im Valle Maira gibt es dafür schon erste Ideen.

Wettrüsten in den Alpen

Wintertourismus ist für viele Regionen in den Alpen die Haupteinnahmequelle. Doch in den Alpen zeigt sich die Klimaerwärmung besonders deutlich: es fällt immer weniger Schnee. Unabhängig davon sind die Skifahrerzahlen seit Jahren rückläufig. Der Konkurrenzdruck wächst und das Wettrüsten unter den Skigebieten kennt kaum noch Grenzen.

Am Puls der Alpen

Wissenschaftler aus ganz Europa haben in der Alpenregion das weltgrößte Netz seismologischer Mess-Stationen aufgebaut. Das Projekt „AlpArray“ soll Erkenntnisse über die Entstehung der Alpen bringen. Die Geologen wollen die Daten auch nutzen, um die Gefahr von Erdbeben in den Alpen besser einschätzen zu können.

In Steinzeitkluft über die Alpen

In einem TV-Projekt lebte eine Großfamilie unserer Zeit mehrere Wochen wie zu Ötzis Zeiten. Darunter auch Ingo und Henning, die einen besonderen Härtetest mitmachten: In Steinzeitkluft überquerten sie die Alpen vom Bodensee bis Bozen. Wir haben die beiden Abenteurer ein Stück auf ihrem Weg begleitet.

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