Der Rückgang der Eisriesen

Der Rückgang der Eisriesen

Sie schmelzen jedes Jahr ein Stückchen weiter: Eine Wanderung durch die Alpen zeigt, wie stark der Klimawandel die Gletscher gefährdet.

Der Aletschgletscher mit Morgenlicht; Rechte

Der große Aletschgletscher ist der längste Gletscher im Alpenraum. Sein Eisstrom erstreckt sich über gut 22 Kilometer. Noch.

Der große Aletschgletscher ist der längste Gletscher im Alpenraum. Sein Eisstrom erstreckt sich über gut 22 Kilometer. Noch.

Im Trient-Gebiet: Nur noch ein kleines Stück Gletschereis ist übrig. Es ist so hart, dass die Bergführerin Sina Böckli Stufen schlagen muss, damit die Tourengeher sicher über diese Stelle gelangen.

Das Gletschertor des Langgletschers im Lötschental fotografierte Sina Böckli im Sommer 2012. Schon ein halbes Jahr später war es komplett eingebrochen.

Sich zurückziehende Gletscher erschweren den Abstieg. Leitern und Brücken müssen als Hilfsmittel installliert werden wie hier im Kiental am Gamchigletscher.

Die Schutzhütte "Aiguilles de la Singla" in den Walliser Alpen stand früher direkt am Gletscher. Jetzt thront sie weit darüber.

Den See des Steingletschers gibt es noch nicht sehr lange. Man kann förmlich dabei zusehen, wie er wächst.

Es wird immer schwieriger, Gletscherspalten zu überqueren. Hier eine gewaltige Spalte an den Grandes Jorasses im Mont-Blanc-Massiv.

Der Strahlegggletscher in der Schweiz zieht sich zurück: Steine stürzen von der Flanke auf das Eis.

Der Saleinagletscher ist ein Talgletscher im Mont-Blanc-Massiv. Gut zu erkennen ist, wie weit der Gletscher schon zurückgewichen ist.

Eine beliebte Gletschertrekkingtour verläuft vom Jungfraujoch über den Konkordiaplatz und den Aletschgletscher hinunter zur Fiescheralp. Schmelzwasser und Gletschertische sind Zeugen des schwindenden Gletschers.

Eine Treppe führt zur Konkordiahütte am Aletschgletscher in der Schweiz. Jedes Jahr müssen Stufen angesetzt werden, da der Gletscher schwindet. Früher lag die Hütte nur "einen Steinwurf" vom Gletscher entfernt. Jetzt trennen Hütte und Gletscher etwa 150 Höhenmeter.

Früher lag hier Schnee, jetzt erschweren Schutt und Geröll den Weg: Übergang von der Hütte Cabane de la Neuve zur Saleinahütte im Trient-Gebiet.

Teilweise ist der Trientgletscher schon im Juli schneefrei!

Stand: 06.08.2018, 11:00 Uhr

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