Rosetta-Mission

Rosetta-Mission

Auf dem Weg zum Kometen "Tschuri"

Aufnahme unserer Erde, die nur als schmale Sichel sichtbar ist

Nach dem Start flog Rosetta noch insgesamt drei Mal an der Erde vorbei und machte mit ihrem Kamerasystem OSIRIS Aufnahmen von der Erde. Die nahen Vorbeiflüge nutzten die Forscher auch, um die Instrumente von Rosetta zu checken.

Nach dem Start flog Rosetta noch insgesamt drei Mal an der Erde vorbei und machte mit ihrem Kamerasystem OSIRIS Aufnahmen von der Erde. Die nahen Vorbeiflüge nutzten die Forscher auch, um die Instrumente von Rosetta zu checken.

Am 24. Februar 2007 sendete Rosetta diese Aufnahmen von unserem Nachbarplaneten Mars an die Bodenstation auf der Erde. Gut zu erkennen sind die vereisten Polkappen. Am Mars vollzog Rosetta ein Swing-by-Manöver, um Schwung zu holen.

Drei Jahre später, am 10. Juli 2010 durchquerte Rosetta den großen Asteroidengürtel. Dabei flog die Raumsonde nahe am Asteroiden Lutetia vorbei. So detaillierte Aufnahmen von einem Asteroiden gab es bisher noch nie.

Am 1. August 2014 war die Form von Komet 67P/Tschurjumow-Gerassimenko auf Bildern schon deutlich erkennbar. Typisch die "Badeenten-Gestalt". Das Bild entstand aus über 1000 Kilometern Entfernung und zeigt deutlich, wie leistungsfähig das Kamerasystem OSIRIS an Bord von Rosetta ist.

Nur einen Monat später, im September 2014, entstand diese Aufnahme. Der Komet gast aus, verliert Masse. Deutlich zu sehen ist bereits ein Schweif, der entsteht, wenn das Gemisch aus Staub- und Eispartikeln freigesetzt wird. Auffällig hier: Am meisten Materie verliert der Komet in der Mitte.

Ungewohnte Perspektive: Rosetta macht ein "Selfie". Das Foto zeigt die Solarpaneele von Rosetta mit dem Kometen "Tschuri" im Hintergrund.

Diese Aufnahme stammt von Philaes Kamera "ROLIS", die direkt auf der Unterseite der Landeeinheit angebracht ist. Das Bild zeigt den Landeplatz wenige Minuten vor dem Touchdown.

Rosetta ändert immer wieder den Abstand zum Kometen, um bei sehr nahen Vorbeiflügen detaillierte Oberflächenfotos zu schießen, so wie hier am 14. Februar 2015. Das Bild zeigt, wie zerklüftet die Oberfläche ist.

Am 9. März 2015 ist der Komet der Sonne bereits so nahe, dass er an vielen Stellen deutlich Material verliert. Die Sonnenstrahlen erhitzen das gefrorene Eis mit seinen Staubpartikeln. Masse, die verloren geht, ist deutlich am charakteristischen Schweif zu erkennen.

Stand: 15.06.2015, 11:22 Uhr

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