Aaron Buck

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Schaltgast

Aaron Buck

Der Kommunikationschef der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern sieht in "Mein Kampf" noch immer Gefahrenpotenzial.

Durch dieses Buch gerate eine Weltanschauung, eine Gedankenwelt wieder in die öffentliche Wahrnehmung, die schon einmal gewirkt habe, sagt er.

Und: Die kritische Edition habe mit sich gebracht, dass das Thema überhaupt wieder so viel Aufmerksamkeit bekommen habe, sagt Buck und weist auf die bedenklichen aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen hin. "Gerade in so einer Zeit dann die Thesen von 'Mein Kampf' zu diskutieren, halte ich  zumindest für gefährlich." Diese Thesen sollten gemieden und nicht noch heiß diskutiert werden.

Buck: "Es handelt sich bei 'Mein Kampf' um eine der widerlichsten antisemitischen Hetzschriften, die je in deutscher Sprache verfasst worden sind." Laut Buck hätten sie besser im Giftschrank der Geschichte verbleiben sollen.

Stand: 21.12.2016, 14:00

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