Stefan Hell

Studiogast

Stefan Hell

Stefan Hell entwickelte die Idee für ein neues Lichtmikroskop schon früh. Zu dieser Zeit sind sich viele Physiker einig: Die Mikroskopie, die lässt sich nicht verbessern! Hell forscht trotzdem weiter. "Wenn alle das Gleiche denken, werde ich misstrauisch", sagt der Forscher.

Stefan Hell

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Hell verlässt Deutschland - niemand will seine Arbeit finanzieren. Er tüftelt in Finnland und England und kehrt schließlich 1996 nach Deutschland zurück. Er bekommt eine Stelle am Max-Planck-Institut für biochemische Physik in Göttingen, dessen Direktor er später wird.

Hier hat er genügend Ressourcen, um das STED-Mikroskop zu entwickeln. Damit ist es erstmals möglich, in lebende Zellen zu blicken. Für die Medizin ist es ein wichtiges Instrument, um Tumorgewebe oder das HI-Virus zu untersuchen. 2014 erhält Stefan Hell für seine Entwicklung schließlich den Chemie-Nobelpreis.

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