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Einschüchtern zwecklos – vom Kampf gegen den Waffenhandel

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Waffenhandel – die ganze Sendung

Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt – nach den USA und Russland. Im Angebot ist alles: Panzer, Kriegsschiffe und U-Boote. Dazu ein riesiges Arsenal an sogenannten Kleinwaffen. Gegen Letztere kämpft Jürgen Grässlin seit fast 30 Jahren an. Angetrieben wird der Freiburger Lehrer von den Schicksalen der Opfer, die er bei seinen Reisen in Kriegs- und Krisenregionen trifft. Jan van Aken ist ebenfalls viel in Kriegs- und Krisenregionen unterwegs, um den Weg deutscher Waffen zu verfolgen. Vor seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter der Linken arbeitete der promovierte Biologe als UN-Waffeninspekteur.

Waffenexporte: Keine Regeln ohne Ausnahme

Wer in Deutschland Waffen produziert und diese exportieren möchte, braucht dafür eine Erlaubnis. Maßgeblich für die Entscheidungen der staatlichen Prüfstellen sind das Kriegswaffenkontrollgesetz, die "Politischen Grundsätze der Bundesregierung für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern" und das Außenwirtschaftsgesetz. Aber keine Regeln ohne Ausnahme.

Deutschland ist Europameister im Waffenhandel

Auf den ersten Blick wirkt Deutschland wie ein zutiefst friedliches Land. Doch das stimmt nur bedingt. Seit Mitte der 50er Jahre verkaufen deutsche Rüstungsfirmen sehr erfolgreich Waffen in alle Welt. Deutschland ist Europameister im Waffenhandel und liegt nach den USA und Russland an dritter Stelle im weltweiten Waffenexportgeschäft.

Jürgen Grässlins Kampf gegen die deutsche Rüstungsindustrie

Eines kann man Jürgen Grässlin nicht vorwerfen: dass er sich einen leichten Gegner ausgesucht hätte. Der Freiburger Realschullehrer engagiert sich seit fast 30 Jahren gegen deutsche Waffenexporte. Grässlins besonderes Augenmerk gilt den deutschen Kleinwaffen, mit denen weltweit die meisten Menschen getötet und verstümmelt werden.

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