Tipps für Fahrgemeinschaften

zwei Mitfahrer in einem Auto.

Mobilität von morgen

Tipps für Fahrgemeinschaften

Wer mit einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit fährt, schont seinen Geldbeutel, seine Nerven und die Umwelt. Doch wie finden Mitfahrer zusammen und was hilft, Frust zu vermeiden? Fünf Tipps für Fahrgemeinschaften.

Tipp 1: Pünktlichkeit

Weil ein Mitfahrer noch fehlt, kommen die gesamte Fahrgemeinschaft zu spät zur Arbeit? Das darf natürlich nicht passieren. Dagegen helfen feste Treffzeiten. Vereinbaren Sie unbedingt, wie lange gewartet wird, wenn sich jemand verspätet. Tauschen Sie die Mobilnummern aus und rufen Sie Ihre Fahrgemeinschaft an, wenn sich eine Verspätung abzeichnet.

Tipp 2: Geld

Regeln Sie eindeutig, wer fährt. Entweder wechseln sich die Mitglieder der Fahrgemeinschaft beim Transport ab oder einer fährt und die anderen zahlen dafür etwas an ihn.

Bei den Kilometerkosten sollten die Benzinkosten und die Ausgaben für Versicherung und Wartung in die Kalkulation der Gesamtkosten eingehen, die dann auf alle Insassen umgelegt werden. Auch der Fahrer muss seinen Anteil zahlen, und er darf nicht mehr Geld einsammeln, als die Fahrten kosten – sonst wäre die Fahrt als gewerblich einzustufen.

Tipp 3: Versicherungsschutz

Eine Fahrgemeinschaft zur Arbeit braucht keine zusätzliche Insassenunfallversicherung. Die Mitfahrenden sind über die Kfz-Haftpflicht des Fahrers und die zuständige Berufsgenossenschaft versichert.

Achtung: Macht die Fahrgemeinschaft einem Umweg zur Arbeit, etwa um im Supermarkt etwas einzukaufen, geht der Versicherungsschutz verloren. Ein Halt an einer Tankstelle ist aber in Ordnung.

Tipp 4: Steuern

Bei der Steuererklärung kann jedes Mitglied einer Fahrgemeinschaft die vollständige Entfernungspauschale beantragen. Für die Steuervergünstigung ist es egal, ob jemand mit drei Kollegen zur Arbeit pendelt oder alleine in seinem Auto fährt.

Tipp 5: Mitfahrer finden

Am sinnvollsten ist es, erst einmal in der eigenen Firma nach potenziellen Kandidaten für eine Fahrgemeinschaft zu suchen, weil Fahrziel und Arbeitszeiten meist gleich sind. Größere Unternehmen bieten inzwischen oft eigene Mitfahrbörsen an oder beteiligen sich an Portalen oder Apps, die Mitfahrgelegenheiten vermitteln.

Wer in seinem Unternehmen keine passende Fahrgemeinschaft oder genug Mitfahrer findet, stößt im Internet auf eine ganze Reihe von entsprechenden Anbietern.

Autorin: Martina Janning

Stand: 09.01.2019, 12:00

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