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Vom Forscher zum Astronauten-Anwärter

Der Weg zum Traumjob Astronaut ist lang und steinig. Ohne spezielle Eigenschaften und Fähigkeiten geht es nicht. Und dann braucht man auch etwas Glück, um die harten Auswahlverfahren zu überstehen. Der promovierte Geowissenschaftler Alexander Gerst hat alle Hürden genommen und wurde 2009 in den Kreis der ESA-Astronauten aufgenommen.

Astronauten-Training

Insgesamt fünf Jahre dauerte die Grundausbildung und Vorbereitung auf die ISS-Mission. Sie führte Alexander Gerst nach Russland, in die USA und nach Japan. Er musste sich mit Raumfahrttechnik, Medizin und den Anforderungen des wissenschaftlichen Programms auf der ISS beschäftigen. Auch Notfallsituationen und das Arbeiten in der Schwerelosigkeit wurden trainiert.

Umgang mit Gefahren

Astronauten leben auch heute noch gefährlich. In 50 Jahren Raumfahrt kamen zahlreiche Raumfahrer ums Leben. Zu den gefährlichsten Situationen gehören vor allem die Raketenstarts. Aber auch bei Landungen kam es schon zu tödlichen Unfällen.

Die Mission – Start in Baikonur

Seit 1961 eine Legende: der Weltraumbahnhof Baikonur, auf dem schon Juri Gagarin in seiner Wostok-Rakete startete. Seit Jahrzehnten starten dort die bemannten Sojus-Raumschiffe.  Im Mai 2014 begann dort auch die Reise von Alexander Gerst zur Internationalen Raumstation ISS.

Arbeiten und Leben auf der ISS

In gut 400 Kilometern Höhe umrundet die Weltraumstation ISS mit 28.000 Kilometern pro Stunde  die Erde. Bis zu sechs Astronauten können dort leben und arbeiten. Der Tagesablauf ist streng durchgetaktet. Morgens um 6.00 Uhr beginnt der Tag – reine Arbeitszeit ungefähr zehn Stunden pro Tag, Körperhygiene, Essen und Fitnesstraining nicht eingerechnet.

Rückkehr von der ISS zur Erde

Nach 165 Tagen und gut 2500 Erdumrundungen flogen Alexander Gerst und zwei seiner Kollegen zur Erde zurück. Das Sojus-Raumschiff brauchte dafür weniger als vier Stunden. Planmäßig landete Gerst am 10. November 2014 nördlich vom Startbahnhof Baikonur in der Steppe von Kasachstan.

Flug zum Mars – ein unkalkulierbares Risiko?

Für Alexander Gerst ist es ein Traum: der Flug zum Mars. Ob Menschen in absehbarer Zeit den Mars betreten werden, ist jedoch unklar. Es gibt noch viele offene Fragen. Wie bleibt der Mensch fit und einsatzfähig? Wie kommen Astronauten zum Beispiel mit der kosmischen Strahlung außerhalb des schützenden Erdmagnetfeldes klar?

Raumschiff "ORION"

Die NASA entwickelt und testet – nach dem Ende der Space Shuttles – endlich wieder ein bemannbares Raumschiff. Die "ORION" besteht aus mehreren Modulen, soll neben Astronauten auch Material und Ausrüstung transportieren können. Erstes Ziel: der Mond?

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