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Schallplatte
Emil Berliner
Erfinder der Schallplatte
Stereo-Schallplatten

Ab wann gab es die ersten Stereo-Schallplatten?

Der Trick der stereophonen Aufnahme auf Schallplatten besteht darin, dass sie mit einer Zweikomponentenschrift versehen sind. Dabei enthält die eine Komponente der Schrift die Linksanteile, und die andere die Rechtsanteile des aufgezeichneten Schalls. So bekommt die abgespielte Musik einen "räumlichen" Charakter, denn der Mensch ist durch seine zwei Ohren von der Natur aus für das "Stereohören" ausgerüstet.

Das Bild zeigt eine junge Frau in einer Hängematte, die über Kopfhörer auf ihren Walkman Musik hört. (Rechte: dpa)

Über Kopfhörer hat man den besten Stereoklang

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Die ersten Experimente mit einer stereophonen Übertragungstechnik gab es bereits im Jahr 1929 beim Deutschen Rundfunk. Es sollte aber noch über 20 Jahre dauern, bis aus diesen Bemühungen eine Schallplatte entstand. Der englische EMI-Ingenieur Alan D. Blumlein meldete 1931 ein Patent für die Stereo-Schallplatte an. Aber erst 1934 stellte die EMI erste Versuche unter Verwendung von Blumleins Verfahren an. 1944 arbeitete die deutsche Reichs-Rundfunk-Gesellschaft mit den ersten Aufnahmen in Stereo auf Zwei-Kanal-Tonbändern, welche die Kanaltrennung überhaupt erst möglich machten.

Die erste Stereo-Schallplatte brachte schließlich die Radio Corporation of America (RCA) im Jahr 1954 heraus. Es handelte sich um die historische Aufnahme von Hector Berlioz "Damnation de Faust". 1956 folgte die erste Stereo-Schallplatte der Deutschen Grammophon mit Helmut Walcha an der Orgel der Kirche Alkmaar in Holland.

 

Carl Grevener, Stand vom 01.06.2009

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