• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen Startseite

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Mitmachen
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Natur & Technik
  • Anatomie des Menschen
  • Lunge

Lunge

Gesunde Menschen atmen automatisch, ohne darüber nachzudenken zu müssen. Deswegen schenken viele ihren Lungen keine große Beachtung. Raucher muten ihrem Körper einiges zu und müssen mit chronischem Husten oder im schlimmsten Fall Lungenkrebs rechnen. Aber auch die Lungen von Nichtrauchern werden belastet - unter anderem durch Feinstaub. Wie funktioniert das wichtige Organ?

Die Lunge – Ein Organ, das viel aushalten muss (3'23'')

Mehr zum Artikel

Lunge
Videos
Interview
Roland Kaiser
Atmen im Mutterleib
Feinstaub
Asthma
Superleistung der Lunge
Link-Tipps

Atmen ist Leben

Die Lunge ist eines unserer leistungsstärksten Organe. Im Idealfall verrichtet sie im Verborgenen ein Leben lang ihren unersetzlichen Dienst. 10.000 bis 20.000 Liter Luft atmen wir jeden Tag automatisch ein und aus. Wie von selbst wird der Körper so mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgt, ohne den das Gehirn maximal nur zwölf Minuten überleben kann. Können Menschen länger die Luft anhalten, befindet sich noch Sauerstoff im Blut, das das Gehirn versorgt.

In den feinsten Verästelungen der Lunge arbeiten die Lungenbläschen am lückenlosen Transport der Atemgase. Auf einer Fläche, die aufgefaltet so groß wie ein Tennisplatz wäre, wird wie am Fließband Sauerstoff ans Blut abgegeben und Kohlendioxid aus dem Körper abtransportiert. In jeder Minute fließen dabei fünf bis sechs Liter Blut durch die Lunge.

Ein Arzt hört den Rücken eines Patienten mit einem Stethoskop ab. (Rechte: dpa)

Vorsorge ist wichtig

Vergrößern

Volkskrankheit Lungenleiden

Chronische Bronchitis (COPD), Tuberkulose und Lungenentzündung gehören schon zu den zehn häufigsten krankheitsbedingten Todesursachen. Mit steigender Tendenz, obwohl die Auslöser meistens bekannt sind und oft vermeidbar wären. Acht von zehn COPD-Patienten sind Raucher. Lungenkrebs hätte ohne Zigaretten Seltenheitswert. Aber auch Asthma erreicht mit fünf Millionen Betroffenen allein in Deutschland die Dimensionen einer Volkskrankheit.

Neues Verkehrsschild 'Feinstaub': Fahrverbot für LKW - Lieferverkehr frei (Rechte: dpa)

Kampf dem Feinstaub

Vergrößern

Gefährlicher Feinstaub

Die Lunge steht in ständigem Kontakt mit der Umwelt und ist deshalb besonders großen Gefahren ausgesetzt. In der Luft schwirren Millionen kleinster Staubteilchen herum, auch wenn man sie nicht sieht. Gerade die allerkleinsten sind die gefährlichsten, denn sie gehen dem raffinierten Filtersystem der Lunge einfach durch die Maschen. Größere Partikel werden schon in der Nase herausgefiltert, spätestens bleiben sie jedoch am klebrigen Schleim der Bronchien hängen, der den Staub wie eine Fliegenfalle fängt. Feine Härchen, die sich hin und her bewegen wie Ähren im Wind, befördern den Staub samt Schleim einfach wieder heraus. Aber der gefährliche Feinstaub dringt bis tief in die feinsten Verästelungen der Lunge vor und kann nicht entsorgt werden. Schlimmer noch – am Feinstaub haften Chemikalien. Diese können schwerste Krankheiten auslösen.

Jo Hiller macht einen Lungenfunktionstest (3'34'')

Die Lunge fit halten

In der Atemmuskulatur steckt jede Menge Potenzial. Wer sie aktiv trainiert, kann ihre Leistung um bis zu 300 Prozent steigern. Oft machen Sportler schlapp, weil die Atemmuskulatur aufgegeben hat, obwohl die Beine noch laufen könnten. Denn wenn das am Atmen beteiligte Zwerchfell ermüdet, vermindert ein Reflex des Nervensystems den Blutfluss in den Beinen - eine eingebaute Notbremse, die vor Sauerstoffmangel schützt. Nur wenn auch die Lunge fit ist, kann man laufen, so weit die Beine tragen.

Frau mit Inhalator (Rechte: ddp)

Auch Asthmatiker können Sport treiben

Vergrößern

Sport trotz Luftnot

Asthma und chronisch obstruktive Bronchitis sind noch lange kein Grund, bewegungslos zu bleiben. Die Zeiten, in denen asthmakranke Kinder vom Schulsport befreit wurden, sind vorbei. Heute weiß man, dass nur mithilfe von Sport- und Bewegungstherapie körperliche und psychische Folgen chronischer Lungenerkrankungen erfolgreich gelindert werden können. Beim Schulsport sollte ein Asthmatiker laut Deutscher Atemwegsliga einige Punkte beachten, zum Beispiel dass er sich zwischen den Belastungen beruhigen kann, um nicht zu hyperventilieren. Oft sind Lungensportgruppen hilfreich, in denen das Training speziell auf bestimmte Krankheitsbilder abgestimmt ist.

Hans Jürgen von der Burchard, Stand vom 03.05.2013
Sendung: Organspende - Mit dem Sterben Leben geben?, 03.05.2013

Seite teilen

Über Social Bookmarks
  • Facebook LogoFacebook
  • Twitter LogoTwitter
  • VZ-Gruppe LogoVZ-Gruppe
  • Wer-Kennt-Wen LogoWer-Kennt-Wen
  • Delicious LogoDelicious
  • Mr. Wong LogoMr. Wong

Mehr zum Thema

Bildcollage zum Thema Anatomie des Menschen

Anatomie des Menschen


  • Darm
  • Babys und Kleinkinder
  • Sehen
  • Bewegung
  • Blut

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: /natur_technik/anatomie_mensch/lunge/index.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2013

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.