• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Tsunamis

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Natur & Technik
  • Meer
  • Tiefsee
  • Tsunamis

Tsunamis - Rätsel der Tiefsee

Seebeben, unterseeische Vulkansausbrüche oder auch Abbrüche an den Kontinentalhängen können die gefürchteten Riesenwellen auslösen. Forscher gehen davon aus, dass sie entstehen, wenn eine Wassersäule in der Senkrechten ruckartig bewegt wird. Nicht alleine die Stärke eines Erdbebens entscheidet über die Bildung einer Riesenwelle, es müssen mehrere Faktoren zusammenkommen. Wer vor einem Tsunami warnen will, muss wissen, wie er entsteht. Und da gibt es noch einige zu lösende Rätsel. Wenn es gebebt hat, analysieren die Forscher den Ablauf und suchen anschließend den Meeresboden betroffener Regionen mit Tauchbooten nach auffälligen Besonderheiten ab.

Touristen versuchen vor der ersten der sechs Tsunami Wellen am Strand von Hat Rai Lay in der Nähe von Krai im Süden Thailands zu fliehen, 26.12.2004. (Rechte: AFP)

Tsunamis wachsen erst im flachen Wasser zu ihrer riesigen Größe heran

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Tiefsee
Audios
Mysteriöse Klänge
Jaques Piccard
Wissensfrage
Tiefenrekorde
Tauchboote
Tiefsee und Klima
Tsunamis
Literatur & Co

Auf dem Meer fast unsichtbar

Bildet sich eine Riesenwelle, dann rast sie mit 700 bis 800 Stundenkilometer fast unsichtbar durch den Ozean. Oft legt sie Tausende von Kilometern bis zur nächste Küste zurück. Das Tückische daran: Auf dem Meer bleibt die Welle fast unsichtbar, oft hebt sich der Wasserspiegel nur einen Meter an, manchmal sogar noch weniger.

Doch in Küstennähe, wenn das Meer flacher wird, kann sich die Riesenwelle aufbäumen und Hindernissen mit gewaltiger Kraft zerstören: Von Flutwellen bis hundert Meter Höhe ist schon berichtet worden. Am 26. Dezember 2004 kostete ein 30 Meter-Tsunami im indischen Ozean, ausgelöst durch ein Erdbeben am Meeresgrund, weit mehr als 200.000 Menschen das Leben. Ein funktionierendes Frühwarnsystem hätte möglicherweise viele retten können.

Indonesische Seismologen zeigen die Stärke des Seebebens in Südostasien auf einer Grafik, 16.12.2004. (Rechte: dpa)

Häufig sind unterseeische Erdbeben für die Entstehung von Tsunamis verantwortlich

Vergrößern

Der Tsunami verrät sich am Meeresboden

Ein Tsunami kann Tiefseefische aus über 1000 Meter Tiefe an den Strand schleudern. Das verrät, wie tief die Kraft eines Tsunamis reicht. Rast ein Tsunami durch das Meer, ändert sich am Meeresboden der Druck. Deshalb installieren Tiefseeforscher genau hier Sensoren, die ständig den Druck überwachen. Sensoren geben ihre Messdaten über ein akustisches Signal weiter an eine Sendeboje, über Satellit gelangen sie direkt in Frühwarnzentralen. Dort werden die Daten automatisch ausgewertet und auch mit anderen Messdaten, wie zum Beispiel der seismischen Aktivität verglichen. Wenn es bedrohlich wird, wird Alarm geschlagen. Der Pazifik wird bereits seit etwa 50 Jahren überwacht. Das System dort hat bisher nie versagt. Das gibt Hoffnung für den Indischen Ozean: Indonesien betreibt derzeit zusammen mit deutschen Experten den Aufbau eines solchen Frühwarnnetzes. Bis 2008 soll das neue System installiert werden.

Dirk Beppler, Stand vom 16.01.2007

Mehr zum Thema

Collage aus Bildmotiven zum Thema Meer (Rechte: dpa)

Meer


  • Atlantik
  • U-Boote
  • Tiere der Tiefsee
  • Rotes Meer
  • Golfstrom

Wissen interaktiv

Bildcollage zum Thema Weltmeere (Rechte: WDR/SWR)

Weltmeere

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/natur_technik/meer/tiefsee/tsunamis.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.