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Wettlauf zum Mond

Jahrhunderte lang galt der Mond als unerreichbar. Es war nicht nur die mangelnde Technik, die den Traum von einer Reise ins All als illusorisch erscheinen ließ. Für die Astronauten war es mit großen Risiken verbunden die Erdatmosphäre zu verlassen. Mit der Landung von Apollo 11 gewannen schließlich die Amerikaner den Wettlauf zum Mond...

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Chronologie Apollo 11 (2'42'')
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Mond
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Erste Versuche

Am 4. Oktober 1957 gelang es der Sowjetunion das erste Mal, einen Satelliten ins Weltall zu schicken. Nur knapp einen Monat nach dem erfolgreichen Start von Sputnik 1 folgte das erste irdische Lebewesen im All: Mit ihrem sieben Tage dauernden Aufenthalt wurde die Hündin Laika weltberühmt. Wenig später folgten die ersten amerikanischen Satelliten und im Oktober des Jahres 1958 wurde die "National Aeronautics and Space Administration", kurz: NASA, gegründet. Beide Seiten verfolgten das ehrgeizige Ziel den Mond zu erforschen, und mit jedem Raketenstart kamen sie dem Ziel der bemannten Raumfahrt näher.

Das Schwarz-weiß-Foto zeigt den russischen Astronauten Juri Gagarin in seinem Weltraumanzug mit dem UdSSR-Schriftzug auf dem Helm. (Rechte: dpa)

Der erste Mensch im All

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Der erste Mensch im Weltall

Am 12. Juli 1961 umrundete der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch im Weltall die Erde. Damit hatten die Russen das Rennen ins Weltall erst mal gewonnen. Eine enorme menschliche und technische Leistung, die der russische Präsident Nikita Chruschtschow als Propagandaerfolg ausschlachtete. Die Amerikaner waren geschockt. Nur sechs Wochen später, am 25. Mai 1961, kündigte der amerikanische Präsident John F. Kennedy an, die USA würden noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen auf den Mond und sicher wieder zurück zur Erde bringen. Bereits vor dieser Ankündigung und weniger als einen Monat nach Juri Gagarins erfolgreichem Start schickten die Amerikaner Alan Shepard ins All. Der Flug dauerte auf Grund der schwachen Leistung der Rakete allerdings nur 15 Minuten, dann kehrte die Kapsel ohne Erdumrundung zurück. Viele bemannte und unbemannte Versuche folgten, alle mit dem gleichen Ziel: Jede der beiden Supermächte wollte den Wettlauf zum Mond gewinnen.

Das Bild zeigt die drei Astronauten Neil Armstrong, Michael Collins und Eldwin Aldrin. (Rechte: dpa)

Die Crew von Apollo 11

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Die Mondlandung

Am 20. Juli 1969 um 21.35 Uhr Ortszeit in Houston/Texas war es dann soweit: Der amerikanische Astronaut Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond. "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein gewaltiger Sprung für die Menschheit!" So kommentierte Neil Armstrong dieses historische Ereignis. Einige hundert Millionen Zuschauer in aller Welt waren an den Bildschirmen dabei und hätten fast eine Katastrophe miterlebt. Kurz vor der Landung der Mondlandefähre "Eagle" streikte der Bordcomputer und der programmierte Landeplatz stellte sich als gefährliches Felsenmeer heraus. Neil Armstrong steuerte das Landemanöver daher zuletzt von Hand. Schließlich setzte die erste Mondlandefähre mit Neil Armstrong und Edwin "Buzz" Aldrin an Bord sicher auf. Sie landeten im so genannten "Meer der Ruhe". Die beiden Astronauten verbrachten fast einen ganzen Erdtag auf dem Mond. Das kosmische Duell der beiden Supermächte war entschieden.

Apollo-Missionen

Das Apollo-Programm brachte zwölf Astronauten auf die Mondoberfläche und kostete etwa 120 Milliarden Dollar. Zwischen 1969 und 1972 gab es sieben Apollo-Missionen. Bis auf Apollo 13, die durch eine Explosion an Bord zur Rückkehr gezwungen wurde, gelang es allen auf dem Mond zu landen. Dabei wurden auch insgesamt 380 Kilogramm Mondgestein mit zur Erde gebracht. Die Wissenschaftler fanden heraus: Das Mondgestein ist fast vier Milliarden Jahre alt - so alt wie die Erde.

Ina Daniel, Stand vom 01.06.2009
Sendung: Die Eroberung des Mondes - Vom Fußabdruck zur Mondstation, 25.03.2009

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Collage aus Bildmotiven zum Thema Mond (Rechte: dpa)

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