Berlin

Berlin

Von Jakob Schiffer

Mit rund 3,7 Millionen Einwohnern ist Berlin die größte Stadt Deutschlands. In der Metropole gibt es viele Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Vor allem Geschichts- und Kulturinteressierte kommen hier auf ihre Kosten.

Brandenburger Tor während des Sonnenuntergangs

Eines der bekanntesten Bauwerke Berlins ist das Brandenburger Tor. Gebaut zum Ende des 18. Jahrhunderts, hat sich das Tor über die Jahre zum Wahrzeichen Berlins entwickelt. Obendrauf findet man die römische Siegesgöttin Victoria in einer Quadriga. Sie wurde dort 1814 installiert und symbolisiert den Sieg der Preußen über Napoleon.

Eines der bekanntesten Bauwerke Berlins ist das Brandenburger Tor. Gebaut zum Ende des 18. Jahrhunderts, hat sich das Tor über die Jahre zum Wahrzeichen Berlins entwickelt. Obendrauf findet man die römische Siegesgöttin Victoria in einer Quadriga. Sie wurde dort 1814 installiert und symbolisiert den Sieg der Preußen über Napoleon.

Mitten im Tiergarten befindet sich ein weiteres Wahrzeichen Berlins: die Siegessäule. Genau wie auf dem Brandenburger Tor thront auf ihrer Spitze die geflügelte Göttin Victoria. Bei Bedarf kann die Säule auch bestiegen werden. Allerdings benötigt man dafür ein wenig Kondition: Um auf die Aussichtsplattform zu gelangen, müssen erst 285 Stufen bezwungen werden.

Die Gedächtniskirche auf dem Breitscheidplatz wurde während des zweiten Weltkriegs zerstört. Nach einem Streit um den Wiederaufbau entschied man sich schlussendlich den Hauptteil abzureißen und neu zu bauen. Nur die Kirchturmruine wurde als Mahnmal gegen den Krieg erhalten. Der Breitscheidplatz markiert außerdem den Beginn des Kurfürstendamms (hier links im Bild). Die Straße ist die bekannteste Shoppingmeile Berlins und zieht sich auf insgesamt dreieinhalb Kilometern bis in den Stadtteil Grunewald.

An der Bernauer Straße findet man die Gedenkstätte Berliner Mauer. Hier kann man sich das letzte erhaltene Stück des Grenzstreifens zwischen West- und Ost-Berlin anschauen und im Dokumentationszentrum viel über die Geschichte der Berliner Mauer lernen. Außerdem erinnert die Gedenkstätte an die Menschen, die im Grenzstreifen zu Tode gekommen sind.

Im Reichstagsgebäude sitzt mit dem Bundestag eines der politischen Organe Deutschlands. Das war aber nicht immer so: 1894 erbaut und durch die Geschehnisse des zweiten Weltkriegs stark geschädigt, lag das Gebäude lange brach und wurde erst 1973 restauriert. Nach der Wende und dem Beschluss, Bundestag und Regierung wieder nach Berlin zu verlegen, erfolgte ein erneuter Umbau zum Parlamentsgebäude. Im April 1999 konnte der Bundestag schließlich in das fertig renovierten Reichstagsgebäude einziehen. Auch für Touristen ist das Bauwerk ein Highlight: Die Glaskuppel des Reichstags ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern bietet auch einen einzigartigen Ausblick über Berlin.

Mitten in Berlin spaltet sich die Spree rund um einen der beeindruckendsten Musemskomplexe Europas: die Museumsinsel. Auf einer Länge von knapp 900 Metern, kann man dort insgesamt sechs Museen besuchen, bei denen vor allem Liebhaber antiker Kunst auf ihre Kosten kommen. 1999 wurde die Insel außerdem zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Der Alexanderplatz ist einer der Knotenpunkte Berlins. Neben zahlreichen Geschäften findet man hier bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Weltzeituhr oder den Brunnen der Völkerfreundschaft. Auch der Berliner Fernsehturm liegt auf dem Alexanderplatz. Dort kann man mit dem Aufzug auf die über 200 Meter hohe Aussichtsplattform fahren oder im Drehrestaurant eine Mahlzeit mit atemberaubendem Ausblick auf Berlin genießen.

Seit Mai 2005 steht in Berlin das Holocaust-Mahnmal. Mit 2711 Betonstelen erinnert es an die Juden, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Ergänzt wird die Gedenkstätte durch ein Informationszentrum, das sich unter dem Stelenfeld befindet. Dort werden in einer Ausstellung die Geschichte der Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg und das NS-Terror-Regime aufbereitet.

Etwas außerhalb der Stadtmitte steht das Schloss Charlottenburg. Was bei der Eröffnung 1699 noch eine kleine Sommerresidenz der damaligen Königin Charlotte war, wurde im Laufe der Jahre zur größten Schlossanlage Berlins ausgebaut. Heute kann das Schloss als Museum besichtigt werden. Durch die vielen Erweiterungen und die private Nutzung bis ins 20. Jahrhundert können die Besucher die Stile verschiedenster Epochen in einem Gebäude nachverfolgen.

Der Gendarmenmarkt entstand Ende des 17. Jahrhunderts und ist einer der schönsten Plätze Berlins. Er beherbergt drei monumentale Bauten: das Konzerthaus, den deutschen Dom und den französischen Dom. Besonders beliebt ist der Markt für seinen jährlichen Weihnachtsmarkt und diverse Open-Air-Konzerte.

Stand: 28.07.2020, 10:08 Uhr

Darstellung: