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Evolution des Menschen

Evolution – Die Geschichte unseres Lebens

Dreieinhalb Milliarden Jahre – solange dauerte es, bis sich aus den ersten primitiven Urformen des Lebens Säugetiere und Menschen entwickelten. Warum wir so geworden sind, wie wir heute sind, und wie viel von unseren Urahnen noch in uns steckt, daran forschen Evolutionsbiologen wie Matthias Glaubrecht.  |  mehr

Menschen auf Hügel bei untergehender Sonne.

Warum wir Menschen sesshaft wurden

Vor rund 12.000 Jahren ist dem Menschen etwas geglückt, was keiner anderen Spezies im Laufe der Evolution gelungen ist. Er wurde sesshaft. Die neu entstandenen Besitztümer, Hierarchien und Regeln haben das Zusammenleben entscheidend verändert.
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Tätowierter Maori im Dschungel.

Die magische Welt der Tattoos

Tattoos – sie sind bunt, sie sind hip, sie sind umstritten. Und sie haben eine uralte Kulturgeschichte. Der Tätowierer Heiko Gantenberg alias Dr. Notch hat sich aus Liebe zum Tätowieren auf eine zweieinhalbjährige Weltreise begeben. 25 Länder hat er besucht.  |  mehr

Freitaucherin Anna von Bötticher unter Wasser mit der Monoflosse

Abgetaucht – Unter Wasser ans Limit

Im Urlaub Fische und Korallen in zehn Metern Tiefe bewundern, das machen viele. Apnoetaucher wie Anna von Bötticher schaffen es über 100 Meter tief. Und das ohne Pressluft-Gerät, nur mit einem Atemzug. Sportler wie sie gehen unter Wasser immer wieder an ihre Grenzen.  |  mehr

Viele bunte Pillen durcheinander.

Gesundheitsrisiko Medikamente?

Wer Medikamente nimmt, möchte gesund werden. Doch neueste Untersuchungen zeigen: Mindestens jeder zehnte Patient, der in der Notaufnahme landet, hat Beschwerden, die durch Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten verursacht worden sind.
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Aktuelle Clips

Ein Rotkopfwürger sitzt auf einem schmalen Ast.

Der Rotkopfwürger (Lanius senator)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 22 Sek.

Mit einem bis vier Revieren ist dieser Vogel aus Deutschland so gut wie verschwunden. Streuobstwiesen und Obstgärten waren einst sein Lebensraum, wo er sich von Heuschrecken, Zikaden und Grillen ernährte. Größere Vorkommen des Rotkopfwürgers gibt es noch im Mittelmeerraum, von wo aus er ins tropische Afrika zur Überwinterung aufbricht. Ein einziges Brutpaar wurde 2013 noch in Baden-Württemberg gesichtet.  |  video

Ein singender Seggenrohrsänger sitzt auf einem Zweig.

Der Seggenrohrsänger (Acrocephalus paludicola)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 23 Sek.

Er ähnelt stark dem Schilfrohrsänger (circa 17.000–27.000 Reviere), ist aber mit null bis zehn Revieren erheblich seltener. Die beiden Arten lassen sich durch ihren Gesang am besten unterscheiden. Die letzten bekannten Vorkommen des Seggenrohrsängers sind im Naturschutzgebiet Unteres Odertal an der deutsch-polnischen Grenze ansässig. Früher reichte sein Siedlungsgebiet von Sibirien bis in die Niederlande, jetzt zieht er sich immer weiter nach Osten zurück. Denn er braucht insektenreiche, mit einer Sauergrasart namens Seggen bewachsene Moore, die er im Westen nicht mehr ausreichend findet.  |  video

Ein singender Karmingimpel sitzt auf einem belaubten Zweig.

Der Karmingimpel (Carpodacus erythrinus)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 22 Sek.

Obwohl er sich an eine Reihe unterschiedlicher Lebensräume wie Moore und Laubwälder oder halboffene Landschaften und Mischwälder anpassen kann, ist er in Deutschland sehr selten geworden: Von 600 bis 950 Revieren gehen die Ornithologen aus, ganze zwei Exemplare sichteten NABU-Mitstreiter bei der Stunde der Gartenvögel 2017. Er ernährt sich von Samen und Knospen, und sein Verbreitungsgebiet reicht von Mitteleuropa über die Türkei, Iran und weiter über den Himalaja bis nach Kamtschatka.  |  video

Ein Brachpieper mit Insekt im Schnabel sitzt auf einer verblühten Distelblüte.

Der Brachpieper (Anthus campestris)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 23 Sek.

Er ist schon so selten, dass bei der NABU-Aktion "Stunde der Gartenvögel" kein einziges Exemplar mehr gesichtet wurde. Nur 1000 bis 1600 Reviere hat denn auch das Vogelmonitoring des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten festgestellt. Immerhin: Außerhalb Mitteleuropas gilt der Brachpieper als ungefährdet. Sein Siedlungsgebiet erstreckt sich vom Maghreb bis zur Inneren Mongolei, wo er in Steppen-, Dünen- und Wüstenlandschaften anzutreffen ist. Insekten und Raupen bilden seine Nahrungsgrundlage.  |  video

Eine singende Haubenlerche vor verschwommenem Hintergrund.

Die Haubenlerche (Galerida cristata)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 27 Sek.

Zu ihrem Glück ist die Haubenlerche in einem weiten Gebiet heimisch, das vom Senegal bis nach Korea reicht. Aus Europa zieht sie sich seit bald 100 Jahren immer stärker zurück. Sie siedelt im offenen Grasland, gern auf kargen Lehmböden. Während die Küken lebende Nahrung wie Raupen, Regenwürmer und Insekten fressen, ernähren sich die erwachsenen Tiere von Gräser- und Wildkräutersamen. In Deutschland gibt es noch 3700 – 6000 Reviere, vor allem im Westen, in Bayern und im Osten Deutschlands.  |  video

Ein Sprosser auf einem Ast in einem blühenden Kirschbaum.

Sprosser (Luscinia luscinia)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 27 Sek.

Dass er fast wie die Nachtigall klingt, kommt nicht von ungefähr: Der Sprosser ist eng mit ihr verwandt, wobei sein Siedlungsraum nördlicher und östlicher von dem der Nachtigall liegt. Sein Winterquartier bezieht er im südöstlichen Afrika. Er ernährt sich von Asseln, kleinen Käfern, Ameisen, Blattläusen und anderen Insekten sowie von Beeren. In Deutschland hat er noch 9000 bis 14.000 Reviere, die sich besonders in Vorpommern konzentrieren.  |  video

Ein Wiesenpieper sitzt auf einem Stacheldraht.

Der Wiesenpieper (Anthus pratensis)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 20 Sek.

Er ist heimisch auf Feuchtwiesen und Viehweiden im Norden Europas, und sofern sich diese außerhalb der milden Küstenklimazonen befinden, verbringt er den Winter lieber in Südeuropa. Er ernährt sich von Spinnen, Insekten und im Winter auch von Pflanzensamen. Besonders oft fällt er auf den Kuckuck herein, wenn der ihm seine Eier unterjubelt. Schätzungsweise 40.000 bis 64.000 Reviere bleiben ihm noch, mit stark fallender Tendenz. Die befinden sich laut NABU-Erhebung schwerpunktmäßig in der Gegend um das thüringische Weimar herum.  |  video

Eine Dohle auf einer Wiese.

Die Dohle (Coloeus monedula)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 22 Sek.

Auf den ersten Blick leicht mit einer Krähe zu verwechseln und eng mit ihr verwandt, gehört die Dohle zu den kleinsten Mitgliedern in der Familie der Rabenvögel. Ihr Lebensraum erstreckt sich von Nordafrika über Mitteleuropa bis zum Baikalsee, auf ihrem Speiseplan stehen bevorzugt Samen und Insekten und eher selten Aas und menschliche Lebensmittelabfälle. Auf 80.000 bis 135.000 schätzen Ornithologen die Anzahl der Dohlen-Reviere in Deutschland, die schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen, den Küstenländern, im Saarland und in Rheinland-Pfalz liegen.  |  video

Ein gelbgefärbter Girlitz am Boden.

Der Girlitz (Serinus serinus)

Planet Wissen | 09.02.2018 | 19 Sek.

Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, hat sich der Girlitz erst im Laufe des 19. Jahrhunderts nach Mitteleuropa ausgebreitet. Er ist ein sogenannter "Teilzieher", das heißt: Ein Teil der Population überwintert bei uns, ein anderer Teil zieht nach Süden. Er hält sich bevorzugt in Bäumen und Büschen auf, die auf mit Wildkräutern bestandenen Wiesen wachsen, von deren Knospen und Samen er sich vorwiegend ernährt. 110.000 bis 220.000 Reviere bleiben ihm noch. Am dichtesten sind seine Populationen in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Baden-Württemberg.  |  video

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