Die ersten unbemannten Mondflüge

Zeichnung der auf dem Mond gelandeten Sonde Luna 9

Mond

Die ersten unbemannten Mondflüge

Jeder kennt die Bilder der spektakulären Mondlandung von Neil Armstrong. Flüge zum Mond gab es aber schon früher. Ferngesteuerte Sonden flogen bereits viele Jahre zuvor ins All und bereiteten maßgeblich den Weg für die erste Mondlandung des Menschen.

1. "Luna 2" (13. September 1959)

Die Mondsonden mit dem Namen "Luna" gehörten zu einem sowjetischen Raumfahrtprogramm. "Luna 2" war die erste Sonde, die den Mond erreichte. Sie zerschellte im Regenmeer.

2. "Ranger 4" (23. April 1962)

Die amerikanischen "Ranger"-Sonden sollten ausgewählte Gebiete auf der Mondoberfläche anfliegen und vor ihrem Aufschlag möglichst viele Bilder zur Erde schicken. Bei "Ranger 4" versagte allerdings die Technik und die Sonde schlug auf der Rückseite des Mondes auf, ohne fotografische Ergebnisse übermittelt zu haben.

3. "Ranger 7" (31. Juli 1964)

Die Sonde "Ranger 7" war als erste ihrer Art erfolgreich: Sie übermittelte vor ihrem Aufschlag mehrere Tausend Bilder vom Mond zur Erde.

4. "Ranger 8" (20. Februar 1965) und "Ranger 9" (24. März 1965)

Die beiden Sonden waren ebenfalls erfolgreich. Bilder von "Ranger 9" konnten Fernsehzuschauer sogar live sehen.

5. "Luna 5" (9. März 1965), "Luna 7" (4. Oktober 1965) und "Luna 8" (3. Dezember 1965)

"Luna" 5, 7 und 8 sollten sanft auf dem Mond landen, aber diese Versuche endeten jeweils mit einem Crash. "Luna 6" flog wegen einer missglückten Kurskorrektur am Mond vorbei.

6. "Luna 9" (3. Februar 1966)

"Luna 9" schaffte als erste Sonde eine weiche Landung auf dem Mond und sendete von dort Bilder ihrer Umgebung zur Erde.

Autorin: Ina Daniel

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Stand: 23.06.2016, 15:00

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