Prag

Prag

Die goldene Stadt

Zu sehen ist ein Meer von ziegelroten Dächern, dazwischen verschiedene Türme.

"Stadt der hundert Türme" wird Prag auch genannt. In Wirklichkeit sind es inzwischen rund 500 Kirch-, Wach- oder Aussichtstürme, die das Bild der Stadt prägen.

"Stadt der hundert Türme" wird Prag auch genannt. In Wirklichkeit sind es inzwischen rund 500 Kirch-, Wach- oder Aussichtstürme, die das Bild der Stadt prägen.

Die Kleinseitner Brückentürme am linken Ufer der Karlsbrücke. Der kleinere Turm aus dem 12. Jahrhundert ist romanisch, der höhere ist der Gotik zuzurechnen und stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Durch Prag fließt auf einer Länge von 31 Kilometern die Moldau, tschechisch Vltava. Immer wieder prägen daher Brücken das Stadtbild. An der breitesten Stelle misst der Fluss 330 Meter.

Die Prager Burg ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Tschechien. Der ehemalige Sitz böhmischer Herrscher gilt als die größte zusammenhängende mittelalterliche Burganlage weltweit.

Das Rudolfinum wurde 1885 im Stil der Neorenaissance erbaut. Es ist Sitz einer Galerie für zeitgenössische Kunst, außerdem findet man hier den Konzertsaal der Tschechischen Philharmonie.

Das ehemalige Zisterzienserkloster Schloss Zbraslav liegt im gleichnamigen südlich gelegenen Stadtteil Prags. In dem Gebäude befindet sich eine Ausstellung asiatischer Kunst.

Beim Bau des frühbarocken Schlosses Trója aus dem 17. Jahrhundert mit herrlichen Malereien, Plastiken und barockem Garten standen Villen aus den Vororten Roms Modell.

Im Palais Kinsky aus der Mitte des 18. Jahrhunderts am Altstädter Ring ist eine Ausstellung der Nationalgalerie untergebracht. Sie zeigt Landschaften in der böhmischen Kunst.

Die Karlsbrücke ist eines der Wahrzeichen Prags. Sie wird das ganze Jahr über von Straßenkünstlern bevölkert: Maler, Musiker, Tänzer und Pantomimen geben zwischen den 30 barocken Statuen und Statuengruppen ihre Künste zum Besten.

Zwischen der romantischen Insel Kampa und dem Stadtteil Kleinseite (Malá Strana) fließt das Flüsschen Čertovka. Es ist ein Flussarm der Moldau; der Name bedeutet Teufelsbach.

Die dem Heiligen St. Nikolaus geweihte Jesuitenkirche wurde Mitte des 18. Jahrhunderts fertiggestellt. Auf der Orgel spielte einst Wolfgang Amadeus Mozart. Nach seinem Tod wurde in der Kirche eine Totenmesse gefeiert, an der über 4000 Prager teilnahmen.

Auch nachts ist die Karlsbrücke reizvoll. Grundsteinlegung zum Bau dieser ältesten der Prager Brücken war übrigens an einem besonderen Datum: Im Jahr 1357, am 9. 7., um 5 Uhr 31 - die Zahlenreihe geht zunächst in Zweierschritten von 1 bis 9 aufwärts, dann wieder zurück.

Stand: 02.10.2017, 14:52 Uhr

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