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Mysteriöse Klänge aus der Tiefsee

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Amerikanische Forscher hören seit Jahrzehnten mit hochempfindlichen Unterwassermikrophonen den Klang der Tiefsee ab. Ursprünglich wollten Militärs dadurch die Positionen feindlicher U-Boote bestimmen. Seit dem Ende des Kalten Krieges führt das "Pacific Marine Environmental Laboratory" in Newport (USA) diese Forschungen weiter. Die Wissenschaftler verfolgen damit die Wanderungen der Wale, spüren Seebeben auf und entdecken immer wieder neue Vulkane. Doch manche Geräusche bereiten ihnen bis heute Kopfzerbrechen: Niemand kann erklären, woher sie kommen. Die geheimnisvollsten Klänge:

Der Beitrag gibt das geheimnisvolle Geräusch wider. (Rechte: Pacific Marine Environmental Laboratory)

Das geheimnisvolle "Blubb"

Unsere Audios können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
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Bloop

Das geheimnisvolle "Blubb" haben die Forscher mehrmals im Sommer 1997 aufgenommen. Die Frequenz steigt mehrmals stark an und wurde von mehreren Mikrofonen über 5.000 Kilometer Entfernung aufgenommen. Es stammt aus dem Südpazifik, rund 1.500 Kilometer von der Südspitze Chiles entfernt.

Der Beitrag gibt das merkwürdige Seufz-Geräusch wider. (Rechte: Pacific Marine Environmental Laboratory)

Merkwürdiges Seufz-Geräusch

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Julia

Dieses merkwürdige Geräusch hört sich an wie das Seufzen eines Walrosses, aber niemand weiß, was es wirklich ist. Es wurde am 1. März 1999 aufgenommen. Herkunft: peruanisches Becken im südlichen Pazifik.

Dieses Geräusch hört sich an wie das Pfeiffen einer Dampf-Lokomotive. (Rechte: Pacific Marine Environmental Laboratory)

Das Train-Geräusch

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Train

Was die Forscher am 5. März 1997 auf ihren Aufzeichnungsgeräten hörten, klingt wie die Pfeife eines Untersee-Zuges. Sie nannten es deshalb "train".

Das Geräusch klingt wie eine Maschine, die zum Stehen kommt. (Rechte: Pacific Marine Environmental Laboratory)

Das Slowdown-Geräusch

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Slowdown

Ein Geräusch, dessen Frequenz über 7 Minuten ständig abnimmt (hier in einer beschleunigten Version). Drei Sensoren im Abstand von 2.000 Kilometern konnten es am 19. Mai 1997 hören. Davor und danach wurde es nie wieder gehört. Es stammt aus dem südlichen Pazifik, rund 1.100 Kilometer südwestlich der Galapagos-Inseln.

Dieses Geräusch klingt wie eine Sirene (Rechte: Pacific Marine Environmental Laboratory)

Das Upsweep-Geräusch

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Upsweep

Eines der ältesten und geheimnisvollsten Geräusche, das die Wissenschaftler seit Beginn der zivilen Aufzeichnungen im August 1991 immer wieder begleitet. Es klingt wie eine Unterwasser-Sirene und ist im ganzen Pazifik zu hören. Im Frühjahr und Herbst wird es jeweils stärker, aber im Laufe der Jahre nimmt die Intensität insgesamt ab. Quelle: Südpazifik, rund 3.000 Kilometer östlich von Neuseeland. Ein Gebiet, in dem zahlreiche unterseeische Vulkane tätig sind.

Martin Rosenberg, Stand vom 01.06.2009

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