Wie man sich an Träume erinnert

Eine junge Frau räkelt sich kurz nach dem Aufwachen in ihrem Bett. Auf einem Nachttisch steht ein Wecker

Träume

Wie man sich an Träume erinnert

Träume sind flüchtig: Kaum ist man morgens wach, sind sie der Erinnerung entwichen. Wer seine Träume bewusst festhalten will, um ihren Inhalt zu analysieren, schafft dies mit etwas Disziplin und Systematik. Traumforscher geben folgende Ratschläge:

Legen Sie einen Notizblock und Schreibzeug neben das Bett, um Trauminhalte direkt nach dem Erwachen aufschreiben zu können.

Lassen Sie sich in den traumintensiven REM-Phasen wecken. Diese Leichtschlafphasen finden etwa 90 Minuten nach dem Einschlafen sowie in den frühen Morgenstunden statt. Gelingt es Ihnen, sich an die Trauminhalte auch ohne Wecker zu erinnern, dann verzichten Sie auf das Wecken – denn der Wecker unterbricht schließlich eine Traumphase und somit einen Traum.

Das Traumerinnerungsvermögen ist größer, wenn Sie nach dem Aufwachen die Augen noch ein paar Momente geschlossen halten. Lassen Sie das Geträumte vor Ihrem inneren Auge nochmals vorbeiziehen. Oft genügt schon ein Bruchteil des Traums, um an die ganze Traumhandlung anzuknüpfen.

Schreiben Sie die erinnerten Inhalte auf oder erzählen Sie sie jemandem, sobald Sie wach werden und den Traum erfasst haben. Es nutzt nichts, nachts wach zu werden, sich zu erinnern und sich vorzunehmen, den Traum am nächsten Tag zu notieren oder weiterzuerzählen. Es gelingt fast nie, das Geträumte dann nochmals in die eigene Erinnerung zu rufen.

Wenn Ihnen die Erinnerung an Träume regelmäßig gelingt, können Sie ein Traumtagebuch führen. So können Sie Träume über eine längere Zeit verfolgen und vergleichen.

Autor: Kai Althoetmar

Stand: 15.03.2017, 09:21

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