Barcelona

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Von Monika Sax

Neunmal UNESCO-Weltkulturerbe

Die Fassade mit vielen kleinen und großen Türmen der Sagrada Familia im Abendlicht

Sagrada Família (UNESCO Weltkulturerbe seit 2005): Die Kathedrale Sagrada Família ist eines der imposantesten Bauwerke der Welt und gilt als eines der größten Meisterwerk des Künstlers und Architekten Antoni Gaudí. Seit 1882 wird an der Kathedrale gebaut, zu Gaudis 100. Todestag im Jahr 2026 soll sie vollendet sein.

Sagrada Família (UNESCO Weltkulturerbe seit 2005): Die Kathedrale Sagrada Família ist eines der imposantesten Bauwerke der Welt und gilt als eines der größten Meisterwerk des Künstlers und Architekten Antoni Gaudí. Seit 1882 wird an der Kathedrale gebaut, zu Gaudis 100. Todestag im Jahr 2026 soll sie vollendet sein.

Sagrada Família (UNESCO Weltkulturerbe seit 2005): Während außen noch gebaut wird, ist die Sagrada Família im Inneren fast vollendet. In vielen Details erkennt man Gaudís Inspirationsquelle: die Natur. Die mächtigen Säulen wirken wie Bäume mit Ästen, durch die Fenster fällt vielfarbiges Sonnenlicht.

Park Güell (UNESCO Weltkulturerbe seit 1984): 1900 beauftragte Güell, Gaudís Mäzen, den Architekten mit dem Bau einer Anlage nach dem Vorbild einer englischen Gartenstadt. Natur und Wohnen sollten im Park eine gleichberechtigte Symbiose bilden. Auch wenn nur wenige Gebäude realisiert wurden, hat Gaudí die Parkanlage meisterhaft umgesetzt. Der Garten besteht aus einem zauberhaftes Gewirr aus Wegen, Laubengängen, Viadukten, Mauern und Brücken.

Palau Güell (UNESCO Weltkulturerbe seit 1984): ein weiteres, frühes Werk von Gaudí. Das Stadtpalais Palau Güell sollte nicht nur als Wohnsitz für die Familie Güell, sondern auch als gesellschaftlicher und kultureller Treffpunkt dienen. Das Herz des Palais ist ein 17 Meter hoher Salon, der mit wundervoller Wandmalerei verziert ist.

Casa Vicens (UNESCO Weltkulturerbe seit 2005): Das Sommerhaus für den Börsenmakler Vicens war das erste große selbständige Projekt Gaudís in Barcelona. An der Casa Vicens erkennt man grundlegende Elemente von Gaudís Stil: an die Natur angelehnte Ornamente, Keramik und viele Farben. Außerdem finden sich spanische und arabische Elemente, wie beispielsweise die kleinen Türmchen und die feingliedrige Fassade der Obergeschosse.

Cripta de la Colònia Güell (UNESCO Weltkulturerbe seit 2005): Colònia Güell ist eine ehemalige Industriesiedlung etwa 15 Kilometer außerhalb von Barcelona in der Ortschaft Santa Coloma de Cervelló. Die geplante Kirche sollte Antoni Gaudì umsetzen, doch wegen finanzieller Probleme stellte man schließlich nur die Krypta fertig. In ihr hat Gaudí viele Ideen ausprobiert, die er später auch beim Bau der Sagrada Família einsetzte.

Casa Batlló (UNESCO Weltkulturerbe seit 2005): Hier orientierte sich Gaudí bei der Gestaltung stark an der Legende des Heiligen Georg, des Schutzpatrons von Katalonien. Dieser rettete eine Prinzessin, indem er einen Drachen mit der Lanze erstoch. Das Dach des Casa Battló ist wie der Rücken des Drachens geformt und mit großen, glänzenden Schuppen versehen.

Casa Milà (UNESCO Weltkulturerbe seit 1984); Casa Milà ist eines der schönsten Bauwerke des Modernisme, ein Höhepunkt des Schaffens von Antoni Gaudí. Das Gebäude trägt auch den Spitznamen „La Pedrera“ – der Steinbruch. Diese Bezeichnung verdankt es seiner unregelmäßigen Fassade mit den vielen Vorsprüngen und seiner wuchtigen Gestalt. Hier hat Gaudí ganz bewusst auf Form und Konstruktion gesetzt, sehr wenig Farbe benutzt und die Materialien naturbelassen.

Hospital de la Santa Creu i Sant Pau (UNESCO Weltkulturerbe seit 1997): Der Architekt Lluís Domènech i Montaner hat dieses weitere Weltkulturerbe-Werk erschaffen. Mit der Absicht, dem Menschen und seiner Gesundheit zu dienen, baute er einen Spitalkomplex, der durch Farbe und Frische statt durch Sterilität besticht. Das ganze Areal ist aus hygienischen Gründen an einem Gefälle angelegt worden. Die warme Luft im Lüftungssystem steigt nach oben und zieht so Bakterien und Viren mit.

Palau de la Música Catalana (UNESCO Weltkulturerbe seit 1997): Das Konzerthaus ist eine Hymne für die Augen, erbaut im katalanischen Jugendstil von Architekt Lluís Domènech i Montaner für den ansässigen Volkschor Orfeó Català. Schon die Fassade ist mit mosaikverzierten Säulen prächtig geschmückt. Den Höhepunkt bildet jedoch der Konzertsaal mit Skulpturen von 16 Musen, die verschiedene Instrumente halten. Ein Symbol dafür, dass hier jede Musikrichtung ihren Platz finden soll.

Stand: 12.08.2020, 11:39 Uhr

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