Rassekatzen

Rassekatzen

Hübsch oder hässlich?

Falbkatze

Unsere Hauskatze stammt von der nordafrikanischen (oder auch nubischen) Falbkatze ab. Sie schloss sich vor ungefähr 9500 Jahren dem Menschen an – das beweist ein Katzengrab auf Zypern. Auch die Ägypter hielten die Falbkatze schon vor 3600 Jahren als Haustier und verehrten sie. Ihr Export aus Ägypten war verboten, aber Griechen und Römer schmuggelten sie mit ihren Handelsschiffen nach Europa. Erst im 18. Jahrhundert begannen Menschen mit der gezielten Züchtung von Rassekatzen.

Unsere Hauskatze stammt von der nordafrikanischen (oder auch nubischen) Falbkatze ab. Sie schloss sich vor ungefähr 9500 Jahren dem Menschen an – das beweist ein Katzengrab auf Zypern. Auch die Ägypter hielten die Falbkatze schon vor 3600 Jahren als Haustier und verehrten sie. Ihr Export aus Ägypten war verboten, aber Griechen und Römer schmuggelten sie mit ihren Handelsschiffen nach Europa. Erst im 18. Jahrhundert begannen Menschen mit der gezielten Züchtung von Rassekatzen.

Perserkatzen sind eine der ältesten und bekanntesten Züchtungen. Die ersten Langhaarkatzen wurden aus Persien, dem heutigen Iran, und aus der Türkei nach Europa gebracht. Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese beiden Rassen gekreuzt und von da an gezielt gezüchtet. Tierschützer kritisieren die Zucht von Perserkatzen: Vor allem bei der Variante "peke face" haben die Tiere wegen der extrem kurzen Nase oft Probleme beim Atmen. Hinzu können tränende Augen und Probleme beim Essen kommen, da auch der Oberkiefer verkürzt ist.

Auch Siamkatzen sind eine alte Katzenrasse und sehr beliebt. Der Ursprung der Rasse ist nicht eindeutig belegt. Fest steht, dass sie Ende des 19. Jahrhunderts in Europa populär wurde. Siamkatzen gelten als anhänglich und auf den Menschen fixiert. Eine Genveränderung macht die Siamkatze zu einem Teilalbino. Dadurch hat sie blaue Augen und eine weißes Fell mit einigen dunklen Stellen.

Birmakatzen entstanden aus der Kreuzung von Perserkatzen und Siamkatzen – wahrscheinlich zum ersten Mal um 1920 herum. Durch den Zweiten Weltkrieg wäre die Rasse fast ausgestorben, da nur wenige Tiere überlebten.

Die Vankatze hat ihren Ursprung am Van-See in der Türkei. Wahrscheinlich deswegen mag sie Wasser besonders gerne und fischt auch gut. Mittlerweile ist diese Rasse vom Aussterben bedroht. 2006 gab es nur noch etwa 100 gezüchtete Tiere in der Türkei. Manche Vankatzen haben unterschiedliche Augenfarben.

Die Schottische Faltohrkatze ist eine Katzenrasse mit nach vorn abgeknickten, hängenden Ohren, deren Züchtung in den 1960er Jahren begann. Die Zucht der Tiere ist bis heute umstritten: Wegen der nicht aufrecht stehenden Ohren haben die Katzen oft Probleme mit Ohrmilbenbefall und Knochendefekten. Manche werden sogar taub.

Schnurrhaare gehören bei Katzen zu den wichtigsten Sinnesorganen und erfüllen viele Funktionen. Damit orientieren sie sich zum Beispiel und kommunizieren. Werden diese Haare weggezüchtet, wie bei manchen Tieren der Rasse Don Sphynx, sind die Tiere oft verhaltensgestört. Solche Qualzüchtungen sind in Deutschland verboten.

Stand: 19.01.2018, 11:00 Uhr

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