Feng-Shui-Regeln

Feng-Shui-Energie fließt durch einen Raum angedeutet mit einem Pfeil.

Feng Shui

Feng-Shui-Regeln

Von Malte Linde

Feng-Shui-Regeln sind oft sehr kompliziert. Die richtigen Arrangements zu finden hängt von vielen Faktoren ab. Deswegen ist es schwierig, allgemeingültige Tipps für die Feng-Shui-Ordnung im Haus zu geben. Es gibt jedoch eine Reihe von Dingen, die der Feng-Shui-Freund unbedingt vermeiden sollte:

Tückische Toiletten

Toiletten sind im Feng Shui besonders tückische Objekte. Ihre Position im Haus kann, glaubt man den Feng-Shui-Experten, ganze Generationen gefährden.

Wo auch immer sich die Toilette jedoch befinden mag: Der Deckel muss unbedingt geschlossen bleiben, sofern das Klo nicht in Gebrauch ist. Sonst fließen die guten Energien nämlich ins Kanalsystem. Und da sollen sie ja nicht hin.

Gefährliche Spiegel

Spiegel im Schlafzimmer mögen manche Paare bei der nächtlichen Freizeitgestaltung animierend finden – für Freunde des Feng Shui sind sie aber ein absolutes Tabu. Vor allem, wenn der Spiegel direkt auf das Bett gerichtet ist, kann Unglück in der Beziehung kaum vermieden werden.

Durch den Spiegel wird die Energie der Schlafenden nämlich auf ungünstige Weise reflektiert. Auch ein Fernseher vor dem Bett kann so eine Ehe zerstören – selbst wenn er gar nicht läuft.

Blauer Wellensittich betrachtet sich im Spiegel

Spiegel können der Beziehung schaden

Giftpfeile

Nach innen gerichtete Ecken oder auch Kanten von Möbeln senden nach Feng Shui so genannte "Giftpfeile" ab. Sie bündeln das Chi auf ungünstige Weise. Natürlich lassen sich in kaum einer Wohnung Ecken vermeiden, sie sollten sich aber nie auf zentrale Lebensbereiche richten.

Bett, Schreibtisch oder auch die Eingangstür sollten nicht in der Blickrichtung von Vorsprüngen oder Kanten liegen. Lässt sich eine solche Konstellation nicht vermeiden, kann die Wirkung durch Paravents oder Pflanzen abgemildert werden.

Aber Vorsicht: Pflanzen sollten nie im Schlafzimmer stehen, denn sie strahlen für den Schlafenden zu viel Yang-Energie aus. Außerdem wird das Grün im Schlafzimmer schneller vernachlässigt als in anderen Räumen. Das schadet den Pflanzen – und dem Feng Shui.

Regale als Messer

Ein besonders schwieriger Fall können Bücherregale sein. Die offenen Bretter zerschneiden die Energie und wirken wie Messer. Regale sollten deswegen auf gar keinen Fall so positioniert sein, dass sie auf das Bett gerichtet sind. Wer viel am Schreibtisch arbeitet, muss darauf achten, dass keine Regale hinter seinem Rücken angebracht sind. Rückenschmerzen sind sonst unvermeidbar.

Etwas weniger gefährlich werden die Regale durch die Wahl der richtigen Bücher. Jedes Buch sendet nämlich eine eigene Energie aus. Die richtigen Titel – Feng-Shui-Bücher zum Beispiel – können das Regal entschärfen.

Regale voller Bücher.

Bei Regalen ist der richtige Standort entscheidend

Richtig kochen

Richtig viel verderben kann ein Koch, wenn er seinen Herd falsch platziert. Der häufigste Fehler: Der Herd steht zwischen Spüle und Kühlschrank. Damit wird das Element Feuer von zwei Wasserobjekten umlagert, was nach Feng Shui äußerst ungünstig ist.

Auch unter einem Fenster oder direkt hinter der Tür sollte der Herd auf keinen Fall stehen, die Chi-Energie wandert sonst aus dem Kochtopf nach draußen.

Stand: 29.08.2014, 13:00

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