Die große Sturmflut in Hamburg  

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Stürme

Die große Sturmflut in Hamburg  

Von Andrea Wieland

Hamburg im Februar 1962. Ein Sturmtief von seltener Kraft zieht auf, das die Meteorologen auf den Namen "Vincinette" taufen: "die Siegreiche". In Hamburg steht das Wasser so hoch wie nie zuvor.

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar kommt es zur Katastrophe. Mehrere Deichbrüche lassen das Wasser in die Stadt strömen, ein Sechstel der Stadtfläche ist überflutet. Die traurige Bilanz der Sturmflut: 315 Menschen sterben.

Die Wetterkarte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom 16. Februar 1962 zeigt den Verlauf der Isobaren – das sind Linien des gleichen Luftdrucks. Je enger diese Linien beieinander liegen, umso größer ist der Luftdruckunterschied. Solche Druckunterschiede werden von der Atmosphäre ausgeglichen.

Das bedeutet: Je größer der Unterschied beim Druck ist, desto stärker ist der Wind. Die Wirkung dieses Druckausgleiches lässt sich in einem Experiment gut sichtbar machen.

Stand: 15.10.2018, 11:02

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