• Zum Inhalt springen
  • Zur Hauptnavigation springen
  • Zur Themennavigation springen
  • Zum Suchfeld springen
Logo von Planet Wissen

Planet Wissen
Der "Geist von Helsinki"

  • Hilfe
  • Kontakt
  • WDR
  • SWR
  • BR Alpha

Themennavigation

  • Natur Technik
  • Politik Geschichte
  • Kultur Medien
  • Länder Leute
  • Sport Freizeit
  • Alltag Gesundheit

Suche

Hauptnavigation

  • Startseite
  • Sendungskalender
  • Wissen interaktiv
  • Bildergalerien
  • Podcast
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Hilfe
  • Impressum

Navigationspfad

Sie befinden sich hier:

  • Planet Wissen
  • Politik & Geschichte
  • DDR
  • Zwei Staaten, eine Nation
  • Der "Geist von Helsinki"

Der "Geist von Helsinki"

Der "Geist von Helsinki" bezeichnet die Ideen und Prinzipien, die 1975 in der Schlussakte der "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE) in der finnischen Hauptstadt Helsinki verabschiedet wurden. Heute ist man sich überwiegend einig, dass der "Geist von Helsinki" viel dazu beigetragen hat, die Spannung zwischen den politischen Blöcken abzubauen.

Helmut Schmidt, Erich Honecker, Gerald Ford und Bruno Kreisky unterzeichnen das KSZE-Schlussdokument. (Rechte: dpa)

Kanzler Schmidt unterzeichnet das KSZE-Schlussdokument

Vergrößern

Mehr zum Artikel

Zwei Staaten, eine Nation
Video
"Geist von Helsinki"
Nachrichtensendungen
Spione im Kalten Krieg
Literatur & Co

Von der Idee zur Eröffnung

Die Mitgliedstaaten des Warschauer Paktes hatten 1967 die Idee zu einer Europäischen Sicherheitskonferenz: Alle europäische Staaten - aus Ost und West - sollten daran teilnehmen. Dahinter stand die Hoffnung, Europa von den USA zu distanzieren. Ein Jahr später griffen die Staaten, die Mitglied des westlichen Militärbündnisses NATO waren, diesen Vorschlag wieder auf. Es brauchte allerdings noch eine Weile bis zu seiner Verwirklichung. Am 3. Juli 1973 war es dann soweit: Die "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa", kurz KSZE, wurde eröffnet. Gekommen waren nicht nur Vertreter aus den europäischen Staaten, sondern auch aus Kanada und den USA, so dass die Außenminister von insgesamt 35 Staaten in Helsinki zusammentrafen.

Sitzungssaal der KSZE Konferenz 1975 (Rechte: dpa)

35 Staaten unterzeichnen die KSZE-Schlussakte

Vergrößern

Leitlinien

Nach zwei Jahren, in denen die Schlussakte in Genf ausgearbeitet worden war, kamen die Staats-, Regierungs- und Parteichefs der Teilnehmerstaaten erneut nach Helsinki. Dieses Mal um die KSZE-Schlussakte zu unterzeichnen. Das geschah am 1. August 1975 im Finlandia-Haus und war ein historischer Moment. Obwohl es sich nicht um völkerrechtlich verbindliche Regelungen, sondern lediglich um Absichtserklärungen handelte, war die Schlussakte ein bedeutender Schritt nach vorn: Sie forderte die Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten als Leitlinie politischen Handelns, die Zusammenarbeit der Staaten und die friedliche Beilegung von Streitfällen. In mehreren Folgekonferenzen wurde der Helsinki-Prozess fortgesetzt.

KSZE wird OSZE

Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks bildete die KSZE als einzige gesamteuropäische Institution den Rahmen für die Neuordnung Europas. Mit der Unterzeichnung der "Charta von Paris" im November 1990 durch die nunmehr 34 KSZE-Staaten, war der Ost-West-Konflikt endgültig beendet. Als Institution der Entspannung zwischen Ost und West verlor die KSZE nun ihre ursprüngliche Existenzgrundlage. Zum 1. Januar 1995 wurde aus der KSZE die OSZE, das O steht für "Organisation". Die Bedeutung und der Stellenwert der OSZE passte sich der weltpolitischen Lage an: Sie ist nun überwiegend in regionalen Krisengebieten aktiv. Im Jahr 2006 sind 56 Staaten Mitglied der OSZE. Ziele der Sicherheitsinstitution sind die Sicherung des Friedens und der Wiederaufbau nach Konflikten.

Natalie Muntermann, Stand vom 01.06.2009

Mehr zum Thema

Bildcollage zum Thema DDR (Rechte: Rechte: dpa)

DDR


  • Innerdeutsche Grenze
  • Geteilte Stadt Berlin
  • Jugend in der DDR
  • Die Berliner Mauer
  • 17. Juni 1953 - der Aufstand

Wissen interaktiv

Bildcollage zum Thema Experiment Mauerfall (Rechte: WDR/SWR)

Mauerfall

nach oben

  • Seite empfehlen
  • Seite drucken
  • Impressum

URL dieser Seite: http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/ddr/zwei_staaten_eine_nation/portraet.jsp

© WDR / SWR / BR-alpha 2012

WDR, SWR und BR-alpha sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.